Du hast dein SUP-Board und dein Paddel bereit – aber was ziehst du an? Diese Frage stellen sich viele Anfänger. Die richtige Kleidung macht den Unterschied zwischen einem entspannten Tag auf dem Wasser und einer unangenehmen Erfahrung. In diesem Blog geben wir dir praktische Tipps für das perfekte SUP-Outfit, abgestimmt auf jede Jahreszeit.
Viele denken, dass man im Sommer einfach mit normaler Badebekleidung aufs Wasser gehen kann. Das stimmt jedoch nur teilweise. Die passende SUP-Bekleidung schützt dich vor Kälte, Sonne und unerwarteten Situationen. Außerdem stehst du komfortabler auf deinem Board, wenn deine Kleidung gut sitzt. So kannst du dich voll aufs Paddeln konzentrieren und das Wasser genießen.
Das ist wahrscheinlich die wichtigste Entscheidung. Eine Schwimmweste und eine Rettungsweste sind nicht dasselbe. Eine Schwimmweste hat etwa 50N Auftrieb und hilft dir, an der Wasseroberfläche zu bleiben. Außerdem sorgt sie für eine bessere Wasserlage, was praktisch ist, wenn du wieder auf dein Board klettern möchtest.
Eine Rettungsweste hat mehr Auftrieb und hält deinen Kopf automatisch über Wasser – selbst wenn du bewusstlos bist. Das ist besonders auf offenem Wasser oder auf dem Meer wichtig. Für ruhige Gewässer und Einsteiger reicht in der Regel eine gute Schwimmweste aus.
Beliebt sind auch sogenannte Pocket-Westen. Das sind kompakte Hüfttaschen mit einer aufblasbaren Weste. Du bläst sie durch Ziehen an einer Schnur auf. Nach dem Einsatz tauschst du die Kartusche aus und die Weste ist wieder einsatzbereit. Dieses Modell ist ideal, weil es dich beim Paddeln nicht stört.

Der Sommer ist die einfachste Jahreszeit für SUP-Kleidung. Du brauchst nicht viel, aber ein paar Basics sind unverzichtbar.
Beginne mit guten Wasserschuhen. Es gibt spezielle SUP-Sneaker, die wasserdurchlässig und schnelltrocknend sind. Du ziehst sie zu Hause an und trägst sie bis du wieder zurück bist. Das verhindert Blasen und schützt deine Füße.
Für die Beine eignen sich SUP-Leggings, Sportshorts oder Badehosen. Wichtig ist, dass sie bequem sitzen und nicht verrutschen. Darüber trägst du am besten einen Lycra-Rashguard. Das sind schnelltrocknende Shirts mit meist UV-Schutzfaktor 50. Das spart Sonnencreme und ist besser für deine Haut. Auf offenem Wasser gibt es keinen Schatten – dieser Schutz ist also wirklich wichtig.
Für kühlere Sommertage ist ein Shorty-Neoprenanzug ideal. Das ist ein kurzer Neoprenanzug, der dir zusätzliche Wärme gibt. Mit einem Shorty kannst du problemlos bei Wassertemperaturen um die 20 Grad paddeln.

Im Frühling und Herbst wird es individueller. Die Temperaturen schwanken und das Wetter kann sich schnell ändern. Deshalb ist das Zwiebelprinzip ideal. Du kannst Schichten ausziehen, wenn die Sonne herauskommt, oder wieder anziehen, wenn es windig wird.
Starte erneut mit Wasserschuhen. Für die Beine wählst du eine Neopren-Leggings oder einen Long John. Ein Long John ist besonders praktisch, da er aus einem Teil besteht und nicht verrutscht.
Über dem Long John trägst du eine Neoprenjacke. Diese hält die Wärme besser, falls du ins Wasser fällst. Alternativ kannst du auch einen Windstopper tragen. Dieser bietet mehr Bewegungsfreiheit und reicht beim SUP-Paddeln oft aus, schützt im Wasser jedoch weniger vor Kälte.
Für den Oberkörper kannst du zusätzlich einen Rashguard unter der Neoprenjacke tragen. Diese extra Schicht sorgt für zusätzliche Wärme.

Der Winter kann hart sein, aber auch wunderschön. Stell dir vor: Paddeln auf ruhigem Wasser mit einer verschneiten Landschaft oder ein windstiller Wintertag mit strahlend blauem Himmel. Mit dem richtigen SUP-Outfit ist das problemlos möglich.
An den Füßen trägst du gute Wasserschuhe. Das können Sneaker-Modelle mit Neoprensocke oder dicke Surfboots sein. Beides funktioniert hervorragend.
Ein kompletter Neoprenanzug mit 4/3 oder 5/3 mm ist im Winter ein absolutes Muss. Diese Anzüge halten ausreichend Wärme. Solltest du ins Wasser fallen, kommst du sicher und komfortabel wieder nach Hause. Die Zahlen geben die Dicke an: 4/3 bedeutet 4 mm am Körper und 3 mm an Armen und Beinen.
Schütze deine Hände mit Neopren-Handschuhen von 2 oder 3 mm Dicke. So verhinderst du, dass deine Hände auskühlen.
Viele vergessen, dass über den Kopf viel Wärme verloren geht. Eine normale Mütze hilft, wird aber nass. Deshalb empfehlen wir eine Neopren-Hood oder Neopren-Beanie. Auch im nassen Zustand behält sie ihre isolierende Wirkung.
Manche erfahrene SUP-Paddler sprechen von Trockenanzügen. Diese bieten jedoch selbst keine Wärme. Du musst zusätzlich Thermokleidung darunter tragen. Für die meisten Menschen reicht ein guter Neoprenanzug völlig aus.

Wasserschuhe sind kein Extra, sondern ein Muss. Sie schützen deine Füße vor scharfen Steinen, Muscheln und anderen Gefahren im Wasser. Außerdem sorgen sie für guten Halt auf dem Board und am Ufer.

Ein Rashguard ist mehr als nur stylisch. Er bietet UV-Schutzfaktor 50 gegen die Sonne. Das ist besonders wichtig, da die Sonneneinstrahlung auf dem Wasser deutlich stärker ist. Das Wasser reflektiert die Sonne, wodurch du doppelt belastet wirst.
Rashguards sind schnelltrocknend, leicht und sehr bequem. Sie schränken deine Bewegungsfreiheit nicht ein und sind daher perfekt fürs SUP-Paddeln geeignet.

Neopren ist das Material, aus dem Neoprenanzüge hergestellt werden. Die Dicke bestimmt, wie warm sie halten. Hier eine kurze Übersicht:
Je dicker das Neopren, desto wärmer bleibst du. Allerdings bedeutet mehr Dicke auch weniger Bewegungsfreiheit. Wähle daher immer das Modell, das zu deinen Bedingungen passt.

Die richtige Kleidung bedeutet auch Sicherheit. Eine Schwimm- oder Rettungsweste kann im Ernstfall dein Leben retten. Wetterumschwünge, Strömung, Stürze oder Verletzungen können jederzeit passieren. Vorsorge ist daher essenziell.
Trage immer eine Leash. Das ist die Leine, die dein Board mit deinem Knöchel verbindet. Falls du ins Wasser fällst, treibt dein Board nicht weg. Besonders auf offenem Wasser ist das unverzichtbar.
Informiere außerdem immer jemanden darüber, wohin du gehst und wann du zurück sein möchtest. Eine einfache, aber sehr effektive Sicherheitsmaßnahme.
Mit deinem neuen Sup aufs Wasser gehen? Das klingt nach purem Genuss! Mit einer breiten Palette von verschiedenen Sups gibt es immer ein Supboard, das zu 100% deinen Wünschen und Anforderungen entspricht. Ein (aufblasbares) Sup eignet sich hervorragend für den Urlaub. Die aufblasbaren Sup-Sets nehmen wenig Platz ein, bieten aber sicherlich viel Spaß.